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Ambulante Hilfe - Beratungsstelle Soltau

Die Ambulante Hilfe Soltau ist eine Beratungsstelle für Menschen, die sich in besonderen Lebenslagen mit sozialen Schwierigkeiten befinden.

Menschen, die  ohne Wohnung oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind und die bei der Bewältigung ihrer individuellen Lebenssituation beratenden und unterstützenden Hilfebedarf haben.

Ziel ist, durch eine  persönliche Unterstützung die sozialen Schwierigkeiten  zu beseitigen, zu mildern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten und somit die Fähigkeit  und Möglichkeiten  einer selbstständigen unabhängigen Lebensführung zu entwickeln bzw. zu stärken.

Persönliche Unterstützung  und Hilfe zur Selbsthilfe wird in unterschiedlichen  Bereichen angeboten:

Voraussetzung dieser Hilfe ist eindeutiger Hilfebedarf nach §§ 67 - 69 SGB XII  und wird nach Antragstellung im Auftrag des Landes Niedersachsen genehmigt.

Hierzu muss mittels eines Antrags beim überörtlichen Sozialhilfeträger der  Hilfebedarf aufgezeigt und belegt werden. Ein deutliches  Merkmal ist die Wohnungslosigkeit und das Umherziehen des Antragstellers.

Unsere Anlaufstelle hat tägliche Öffnungszeiten von 9:00 - 11:00 h und bietet Beratung und Unterstützung in einer freundlichen Atmosphäre und ein Sofort-Angebot an.

In den Räumen unsere Beratungsstelle kann man

Wir halten ein Basisangebot vor, in dem grundsätzlich jede/jeder Bürger/Bürgerin des genannten Personenkreises Informationen über Hilfsmöglichkeiten und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen bekommen kann.

Adresse

Karl-Baurichter-Straße 6
29614 Soltau

Kontaktpersonen

Ambulant betreutes Wohnen und Wohnungsnotfallhilfe


Brigitte Krawen-Schimpke

b.krawen-schimpke@herbergsverein.de

Tel. 05191 15875

Tanja Wannhoff

t.wannhoff@herbergsverein.de

Tel. 05191 9313268

Cornelia Oltmann

c.oltmann@herbergsverein.de

Tel. 05191 9313268

Eckhard Behlmer

e.behlmer@herbergsverein.de
Tel. 05191 9313269

 

I

Sprechzeiten und Öffnungszeiten

Montags, mittwochs, freitags    09:00 bis 11:00 Uhr

Dienstags, donnerstags           13:30 bis 15:30 Uhr

und nach Vereinbarung

 

Frühstück          freitags 09:30 bis 11:30 Uhr

Spielegruppe   mittwochs 09:30 bis 11:30 Uhr

Kochgruppe     jeden letzten Mittwoch im Monat 09:00 - 11:00 Uhr

 

Anfahrtsskizze

 

Angaben zur Barrierefreiheit

Die Beratungsstelle ist barrierefrei. Das WC ist nicht rollstuhlgerecht, aber rollatorgerecht.

Anekdoten, Zitate u.ä.

"Einer meiner Klienten gab mir eines Tages einen gelben Brief, den er am Tag zuvor erhalten hatte. Jeder kennt die gelben Briefe. Sie bedeuten Ärger, weil sie mit dem Gericht zu tun haben.

So war es dann auch. Ein Amtsgericht hatte einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss für das Girokonto meines Klienten erlassen. Das ist zunächst nichts Außergewöhnliches. Fast alle unserer Klienten haben Schulden und kennen das Prozedere mit der Eidesstattlichen Versicherung beim Gerichtsvollzieher usw.

In diesem Fall aber handelte es sich um ein Konto bei der Postbank. Wie jeder weiß, unterhält die Postbank keinen direkten Kontakt zu ihren Kunden. Hier wird alles schriftlich erledigt. Es gibt keinen direkten Ansprechpartner, mit dem Probleme vor Ort auf dem kurzen Dienstweg geklärt werden können.

Da die Postbank das Konto bereits gesperrt hatte, bevor mein Klient den gelben Brief in den Händen hielt, konnten wird das Guthaben nicht mehr abheben.

Ich faxte sofort alle notwendigen Unterlagen, die belegten, dass mein Klient Grundsicherung bezieht (Sozialleistungen sind per Gesetz nicht pfändbar !), an die Bußgeldstelle der Postbank in HH.

Am nächsten Tag rief ich dort an, musste mir aber sagen lassen, dass das Vorgehen der Postbank absolut rechtens sei, und sie das Konto nicht mehr frei schalten würden.

Damit kann sich ein/e SozialarbeiterIn natürlich nicht abfinden, zumal es Anfang des Monats war und es um 260 EUR ging.

Ich fand schließlich, nach vielen Telefonaten, Rennerei und etlichen Briefen und Vollmachten des Klienten, eine nette Rechtspflegerin beim Gericht, die, obwohl sie es eigentlich nicht zu machen brauchte und deshalb nur ausnahmsweise dazu bereit war, das Guthaben auf dem Girokonto wieder freigab, und mein Klient nach 4 Tagen sein Geld in bar auf dem Wohnzimmertisch liegen hatte.

Mein Klient bedankte sich sehr bei mir. Er hatte ein schlechtes Gewissen, weil er mir so viel Arbeit gemacht hatte. Ich konnte ihm versichern, dass es mir viel Spaß gemacht hat, sein Recht bei der Postbank und dem Gläubiger (der Norisbank) durchzusetzen.

Abgeschlossen haben wir diese ganze Angelegenheit mit der Auflösung des Kontos bei der Postbank, denn die Rechtspflegerin hat mir ja eindringlich zu verstehen gegeben, dass sie das nicht wieder machen würde.'